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Beizen - Umgang mit Kupfersulfat


 
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Anmeldungsdatum: 08.05.2005
Beiträge: 3237

BeitragVerfasst am: 15.02.2006, 17:33    Titel: Beizen - Umgang mit Kupfersulfat Antworten mit Zitat

(zusammenkopiert aus einer Diskussion, Autoren werden nicht im einzelnen genannt, ansonsten siehe Link unten)

Kupfersulfat unterstützt Grün-Blaufärbungen

Apropos: Darf man denn Kupfersulfat "nachher" einfach so in den Ausguß leeren? oder ist das irgendwie giftig? Ist natürlich auch für die Wolle Interessant, nicht dass man dann nachher eine Babydecke draus strickt und die Kleinen nuckeln versehentlich dran...

Kupfersulfat ist nur mindergiftig - aber es ist umweltschädigend, darf also auf keinen Fall ins Abwasser (die Mikroorganismen der Kläranlage mögen das gar nicht).
Einfache Entsorgung: Kupfersulfatlösung in ein Gefäß und eine Handvoll Eisenwolle dazu. Das reagiert damit zu Kupfer (fällt aus) und Eisensulfat - und Eisenverbindungen dürfen ins Abwasser. Man sieht an der Farbänderung zu schmutzig grün-braun, daß die Reaktion beendet ist. Im Zweifelsfall ein paar Tage stehen lassen. Ist das Eisen der Eisenwolle komplett in Lösung gegangen (und dafür Kupfer ausgefallen), zur Sicherheit noch was nachgeben, damit alle Kupferionen reduziert werden.
.... und ich denke, wenn man die Kupfersulfatlösung mit Eisenwolle hat reagieren lassen, müßte man die entstandene Eisensulfatlösung zum Entwickeln von Färbungen benutzen können.

http://tinchen13kosten.kostenloses-forum.org/viewtopic.php?t=834&highlight=kupfer%2A&mforum=tinchen13kosten
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Ruth
Spindelbauer


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Anmeldungsdatum: 29.11.2005
Beiträge: 922

BeitragVerfasst am: 15.02.2006, 18:40    Titel: Antworten mit Zitat

Kupfersulfat ist hinterher nicht mehr in der Wolle (nach Auswaschen - erstes Waschwasser in die Entsorgung). Das Kupferion ist ja nötig, sozusagen eine Bindung zwischen Wolle und Faser zu ermöglichen (meist Chelate) - und damit eingebaut. Sollte übrigens noch Kupfersulfat in der Wolle sein, z.B. weil nicht ausgewaschen wurde, wird Baby da garantiert nicht dran nuckeln - es soll über Stunden einen ekelhaften Metallgeschmack im Mund hinterlassen. Ich hab mich noch nicht überwinden können, das mal auszuprobieren.
_________________
Grüßle,
Ruth
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